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ViaThea 6. bis 8. Juli 2017

Postkarte zum diesjährigen ViaThea ab sofort erhältlich

Ein Bildmotiv von Andreas Neumann-Nochten ist jetzt als Postkarte erschienen. Der Erlös kommt dem Internationalen Straßentheaterfestival zugute.

Der Görlitzer Künstler Andreas Neumann-Nochten hat wieder einmal die Stadt Görlitz als Vorlage für eine seiner zahlreichen Zeichnungen genommen. Das entstandene Wimmelmotiv stellt er dem Internationalen Straßentheaterfestival ViaThea zur Verfügung, das vom 6. bis 8. Juli bereits zum 23. Mal den urbanen Raum der Europastadt Görlitz/Zgorgelec zur Freilichtbühne macht.

Dieses ist nun in Form einer Postkarte zu einem Unkostenbeitrag von einem Euro in allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Internationalen Straßentheaterfestival ViaThea zugute.
Darüber hinaus gibt es wieder ein spannendes Quiz rund um Görlitz und das ViaThea. Den Gewinnern winken tolle Preise.

ViaThea 6. bis 8. Juli 2017

Fazit zum 23. ViaThea

Mit über 100 Auftritten begeisterten 23 Gruppen auf dem Internationalen Straßentheaterfestival das Publikum.

Mehr als 40.000 Besucher folgten am vergangenen Wochenende dem Ruf aus der Europastadt Görlitz/Zgorgelec und statteten dem Internationalen Straßentheaterfestival ViaThea einen Besuch ab. Bereits zum 23. Mal verwandelte dieses vom Donnerstag, 6. Juli bis zum Samstag, 8. Juli die Straßen und Plätze der Stadt in eine große Freilichtbühne.

Stadtfestcharakter kam bereits bei der offiziellen Eröffnung des Festivals beim stimmungsvollen Kulturpicknick im Görlitzer Stadtpark auf.
Am Freitag eröffneten um 15:00 Uhr die Auftritte von Rue Pietonne im Görlitzer Klinikum das Stadtprogramm. Höhepunkte dieses Tages waren zweifellos der Empfang des Fördervereins ViaThea e. V., der Auftritt von Bailathea, dem beliebtesten Beitrag aus dem OFF-Bereich und von Stefan und Christiana auf dem Theatervorplatz.

Am Samstag wurde bis in den späten Abend hinein allerhand Internationale Straßenkunst in der gesamten Stadt geboten. Über die Beiträge auf der Off-Bühne in der Kränzelstraße beriet die Jury des Wettbewerbs »Wenn das meine Straße wäre«, bestehend aus Juliana Böttger (Schauspielerin), Katharina Klinger (Puppenspielerin und Darstellerin aus Görlitz), Claudia Scharf (Grafik-Designerin), Jan Treiber (Regisseur bei Trockendock) und Valentin Hacke (Künstler und Vertreter des KulturBrücken Görlitz e. V.) bereits direkt im Anschluss. Publikumsmagnet des Tages war die Inszenierung »Aurelia« der Gruppe Grotest Maru im Innenhof der KommWohnen auf der Konsulstraße.

Bei der längsten Frühstückstafel von Görlitz wurden am Sonntag schließlich die Preisträger des Wettbewerbs »Wenn das meine Straße wäre« geehrt. Die Jury hatte sich hier ob der Vielfältigkeit der dargebotenen Leistungen und der guten Qualität zunächst schwer mit der Auswahl der besten Leistungen getan. In Rücksprache mit dem Theater dürfen sich schließlich die Gruppen Bailathea, The 2end Chance und Cyrkus Junior – Jugendvarieté Spaghetti-Konfetti über je einen Auftritt im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz freuen. Weiterhin auszeichnet wurden Ritmico, der Tanzladen Nicolle Mehnert und das Cyrkus-Jugendvarieté. Doch auch, welcher Off-Künstler sich bislang nicht unter den Prämierten befindet, darf noch hoffen: Noch bis zum 12. Juli ist die Abstimmung zum Publikumspreis des Fördervereins ViaThea e.V. unter https://www.viathea.de/News.html zu erreichen. Auch die Abstimmung per eMail oder Brief ist bis zu diesem Datum noch möglich.

Das 24. ViaThea wird vom 28. bis 30. Juni 2018 stattfinden.

ViaThea 6. bis 8. Juli 2017

Grotest Maru sucht Wasserpumpe für ihren Auftritt beim ViaThea

Ein ungewöhnliches Utensil sucht die Künstlergruppe Grotest Maru für ihren Auftritt beim Internationalen Straßentheaterfestival am 7. und 8. Juli.

Für ihre autobiografische Erzählung »Aurelia«, die Grotest Maru beim 23. Internationalen Straßentheaterfestival ViaThea am 7. und 8. Juli im Hof der KommWohnen auf der Konsulstraße aufführen, benötigt die international besetzte Künstlergruppe dringend eine sogenannte Schwengelpumpe, die die Spielmitte für die Aufführung darstellen wird.
Hierfür starten sie nun in Görlitz einen Aufruf und bitten diejenigen, die eine solche Wasserpumpe besitzen und sie für den Zeitraum des ViaTheas zur Verfügung stellen können, um Mithilfe.

Grotest Maru haben sich darauf spezialisiert, ortsspezifische Projekte für besondere Situationen, architektonische Räume oder Landschaften zu entwickeln. Dabei kommen sie weitestgehend ohne das Mittel der Sprache aus und sind so auf der ganzen Welt zu verstehen.
In Görlitz erzählen sie in der Inszenierung »Aurelia« aus dem Leben der Aurelia Scheffel, die 1928 als deutsches Migrantenkind in dritter Generation im polnischen Lodz geboren wurde – damals, als Polen, Tschechen und Deutsche friedliche zusammenlebten und der Zweite Weltkrieg noch in der Zukunft lag. 1945 floh sie mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach Oldenburg, wo sie noch heute lebt.

Das 23. ViaThea findet vom 6. bis zum 8. Juli in Görlitz statt. Wer den Künstlern von Grotest Maru mit einer Schwengelpumpe aushelfen kann, kann sich jederzeit bei Projektkoordinatorin Christiane Hoffmann unter c.hoffmann@g-h-t.de oder unter 03581/470531 melden.
Programmhefte für das Internationale Straßentheaterfestival gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und zum kostenpflichtigen Download unter www.viathea.de. Der hierfür fällige Beitrag von 3 Euro kommt direkt dem ViaThea zugute.

Pressekonferenz stimmte auf die 23. Ausgabe des Internationalen Straßentheaterfestivals ViaThea ein
In diesem Jahr luden die Veranstalter zur Pressekonferenz ins Dom Kultury nach Zgorzelec. Dort blieben keine Fragen zum diesjährigen Festival offen.

Mit dem Veranstaltungsort der diesjährigen Pressekonferenz zum Internationalen Straßentheaterfestival im Dom Kultury haben die Veranstalter am Morgen des 8. Juni einen geradezu symbolträchtigen Ort ausgewählt: Nur wenige Meter von der Stadtbrücke entfernt, ist die ehemalige Oberlausitzer Gedenkhalle heute das größte Bauwerk von Zgorzelec und zieht Besucher von beiden Seiten der Neiße mit seinem kulturellen Angebot an.
Ganz ähnlich ist auch das Anliegen des ViaThea gelagert, das Philipp Bormann, der in Vertretung des Generalintendanten des GHT, Klaus Arauner, auf dem Podium Platz genommen hatte, wie folgt darstellt: »Das ViaThea widmet sich dezidiert der gesamten Europastadt Görlitz/Zgorzelec und will den Stadtraum beiderseits der Neiße bespielen. So soll der öffentliche Raum künstlerisch vitalisiert und eine ästhetische Auseinandersetzung mit dem Lebensumfeld ermöglicht werden.«
Dass eine solch international vernetzte, spannende und vielfältige Veranstaltung jedes Jahr auf’s Neue umgesetzt werden kann, ist nicht zuletzt Sponsoren, Sachspenden und einer Vielzahl ehrenamtlicher Helfer zu verdanken: »Manchmal habe ich das Gefühl, jeder in Görlitz tut sein Möglichstes, um das ViaThea zu unterstützen«, schwärmt Projektverantwortliche Christiane Hoffmann.
Programmatisch bleiben die Veranstalter auch in diesem Jahr ganz nah dran, am Puls der Straßentheaterzeit: »22 Gruppen aus 11 Ländern beleben in diesem Jahr den öffentlichen Raum mit insgesamt 108 Auftritten«, zählt Christiane Hoffmann auf. »Dabei sind auch viele Auftritte aus den Bereichen Walk Act, modern clowning und Installation, die im Bereich des Straßentheaters eher zu den neueren Entwicklungen zählen«.
Demgegenüber orientiert man sich auch an Altbewährtem: »Natürlich bleibt das ViaThea in mehreren Hinsichten barrierefrei«, so Philipp Bormann: »Da Straßentheater nonverbal funktioniert, werden sprachliche Barrieren vermieden, zudem ist es kostenfrei für alle Zielgruppen und auch barrierefrei im eigentlichen Sinn – nämlich zugänglich für körperlich- und geistig beeinträchtigte Menschen.«
Den Beweis, dass das ViaThea nicht nur programmatisch, sondern auch tatsächlich international vernetzt ist, haben die Initiatoren mit dem ViaThea-Netzwerk angetreten. Ein Schwerpunkt der Diskussion war hierin in letzter Zeit die Vermischung von laienhafter und professioneller Darstellung während des Straßentheaterfestivals. Aus dieser Kunst machte man schließlich eine Tugend und gründete mit dem ViaThea-Off eine eigene Sparte, in der man sich vermehrt um Laienkünstler verschiedenster Genres aus der Region kümmert. Um diese bereits in jungen Jahren zu qualifizieren, riefen die Veranstalter gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis Görlitz in einem Wettbewerb mit dem Motto »Wenn das meine Straße wäre…« Kinder- und Jugendgruppen auf, sich die eigene Straße zu eigen zu machen.
Was die Besucher nun erwartet, beschreibt Christiane Hoffmann als »wunderbare Jugendtheater-Inszenierungen, die sich auf einer eigenen kleinen Bühne im Rahmen des Festivals dem Publikum präsentieren werden.«

Traditionell beginnt unmittelbar nach der Pressekonferenz der Verkauf der Programmhefte samt Sammelbutton an den Theaterkassen und den verschiedenen Vorverkaufsstellen. Für einen Unkostenbeitrag von fünf Euro ist nicht nur ein besserer Überblick über die verschiedenen Programmpunkte garantiert, sondern überdies noch ein finanzieller Beitrag zum Fortbestehen des ViaThea geleistet. Wer es lieber digital mag, kann sich das Programmheft auch kostenpflichtig unter www.viathea.de herunterladen.

Künstler/Künstlergruppen:
• Blaumeier (D)
• Cabinet Fatalia (D)
• Grotest Maru (Int.)
• Groupe Démons & Meveilles (F)
• Hochkant Stelzentanzkunst (D)
• Jay Toor (ISR)
• Turisedisches Staatstheater (D)
• Fotobus Licht & Linse (D)
• Musik auf Rädern (D)
• Omnivolant (D)
• Orcheste International du Vetex (B)
• Play (D)
• Seth & Shannon (USA/CAN)
• Stefan & Christiana ( D/I)
• Swoolish Garage (NL)
• Tanzcompany (Int.)
• Urban Wraps (D)
• Theater Gajes (NL)
• Theater der Universiät Witten/ Herdecke (D)
• Theater Rue Pietonne (F)
• Theater Pikante (D)
• Walt Raaf (NL)